Montag, 23. Februar 2015

Warum Cimbelstern?


Dieses Blog trägt den Namen Cimbelstern und erweckt damit Assoziationen ins Freundlich-Geheimnisvolle. Cimbeln (auch Cymbeln oder Zimbeln) sind Musikinstrumente, die schon in der Bibel vorkommen. Sie bestehen aus Metall, dessen Schwingungen einen hellen auffordernden Klang erzeugen.
Der Cimbelklang wird zum Ausdruck der Freude, der den Alltag verwandelt.  Aus dieser Absicht ging der Cimbelstern hervor, ein dekoratives Spielwerk an Orgeln, das seit dem 15. Jahrhundert bekannt ist. Am Orgelprospekt befindet sich ein beweglicher Stern, an dem kleine Glöckchen befestigt sind. Durch einen Luftstrom angetrieben, dreht sich dieser Stern und bringt dadurch die Glöckchen zum Klingen. Cimbelsterne waren besonders an Barockorgeln beliebt, bisweilen mehrere an einem Instrument. Ihr Einsatz führt zu einem geheimnisvollen oder fröhlichen Überhöhungseffekt der Orgelmusik.
Diese Erfahrung lässt sich auch auf den Alltag übertragen. In unserem Zusammenhang hat der Cimbelstern eine allegorische oder symbolische Bedeutung, wir suchen nach den fröhlichen Zugaben im oftmals tristen Alltag. Was spricht dagegen, das Leben mit dem Klang des Cimbelsterns zu verschönern, immer wieder nach dem Schönen und Belebenden zu suchen und die bisweilen so graudüstere Lebensroutine damit zu durchdringen? Da war doch noch etwas… Ja, da ist doch noch etwas. Der Cimbelstern.

Freitag, 20. Februar 2015

Stöbern und Entdecken



Das Internet ist ein Ort zum Stöbern und Entdecken, eine virtuelle Bodenkammer mit vielen Ablageecken und –schichten. Man hat bisweilen Mühe, die Informationsschwemme zu durchdringen, die ständigen Belehrungen, Rechthabereien und Besserwissereien, um zu den kreativen Bereichen durchzustoßen. Es gibt Webseiten, bei denen die Suche nach den besten Gestaltungsmöglichkeiten zum überzeugenden Erfolg geführt hat. Denen man die Freude ihrer Gestalter noch anmerkt. Den Schwung, in den sie sich selbst gebracht haben und den sie nun weitergeben. Deren Texte man in einem Rutsch liest, auch wenn man nicht mit allem übereinstimmt. Die eine Aufforderung zum Weiterentwickeln und unermüdlichem Ausprobieren enthalten. Man muss nur den Anfang des roten Fadens finden, und schon kann man eine ganze Welt entdecken.